⚽Spielinformation
6. Spieltag📋Spielverlauf
5'
0:1
Josip Iličić
Atalanta Bergamo
5'
0:1
Josip Iličić
Atalanta Bergamo
50'
0:2
Alejandro Gómez
Atalanta Bergamo
50'
0:2
Alejandro Gómez
Atalanta Bergamo
53'
0:3
Alejandro Gómez
Atalanta Bergamo
53'
0:3
Alejandro Gómez
Atalanta Bergamo
59'
0:4
Luis Muriel
Atalanta Bergamo
59'
0:4
Luis Muriel
Atalanta Bergamo
72'
1:4
Kai Havertz
Bayer 04 Leverkusen
72'
1:4
Kai Havertz
Bayer 04 Leverkusen
📰Spielberichte & Kommentare
06.02.2020 01:57 Uhr
Oh weh. Was für eine bittere Niederlage.
Es gibt gewisse Parallelen zum Hinspiel: erneut gerade Atalanta früh in Führung, danach kommt erstmal gar nichts mehr.
Nach dem Rückstand kommt Leverkusen zu Chancen in Hülle und Fülle, in der Defensive geht es drunter und drüber, das war ungewohnt. Leverkusen presste hoch, die Italiener leisteten sich einfache Fehlpässe und Leverkusen bekam reihenweise Hochkaräter. Einzig: Die Hausherren waren zu dumm, das Tor zu treffen. Ein Beispiel etwa aus der 19. Minute. Nach Balleroberung wird Volland in die Gasse geschickt, weit und breit kein Gegenspieler, Gollini kommt aus seinen Kasten und pariert den Abschluss. Der Abpraller landet bei Bellarabi, der Torwart ist bereits geschlagen, doch Bellarabi verfehlt das Tor!
Gollini musste wenig halten. Viele Abschlüsse aus besten Positionen verfehlten gänzlich das Tor, in der 24. Minute rettet nach einem Volland-Kopfball der Pfosten.
Zur Halbzeit stehen 9:1 Schüsse zu Gunsten von Leverkusen auf dem Papier. Spielstand 0:1.
Makadad hatte in der Pause keine Notwendigkeit, etwas zu ändern, lediglich die Chancenverwertung musste dringend besser werden. Doch stattdessen nach dem Seitenwechsel die kalte Dusche, erneut ein frühes Tor. Bitter hierbei: die Vorlage wird eigentlich genau in den Fuß von Baumgartlinger gespielt, dem rutscht der Ball jedoch unterm Schlappen durch und Gómez bedankt sich. Ein technischer Fehler bringt Leverkusen tiefer in die Bedrängnis.
Darauf folgten ein paar ganz schwarze Minuten. Makadad änderte die Formation, seine Mannschaft spielte nun die offensivste Variante, die man im Repertoire hat. Bergamo nutzt die sich ergebenden Räume unmittelbar aus und erzielt zwei weitere Tore. Drei Tore in 9 Minuten. Das hat das Spiel maßgeblich entschieden.
Makadad kehrte umgehend zur alten Formation zurück, doch der Schaden ließ sich nicht beheben.
Bergamo also unglaublich kaltschnäuzig. Leverkusen lässt in der ersten Halbzeit zahlreiche Gelegenheiten liegen, während Bergamo vier Mal aufs Tor schießt und vier Mal netzt.
Defensiv standen die Gäste in Halbzeit zwei deutlich verbessert und ließen nur noch wenig zu. So reichte es nur noch zum Ehrentreffer durch den Siegtorschützen des Hinspiels, Kai Havertz.
In der 88. Minute sehen die Zuschauer schließlich den ersten Schuss der Gäste, der nicht den Weg ins Tor findet.
Unterm Strich ist es ein glücklicher Auswärtssieg, da Leverkusen das Spiel bereits zur Pause entscheiden kann. Am Ende ist die Effektivität vor dem Tor ausschlaggebend. Leider hat man sich damit heute um eine aussichtsreiche Ausgangslage im Kampf um den Gruppensieg gebracht. Hoffentlich reicht es wenigstens für Platz 2. Die beiden verlorenen Punkte gegen Neuchätel können uns noch teuer zu stehen kommen.
In höchstem Maße erstaunt war ich nach dem Spiel im Übrigen von der Haltung des siegreichen Trainers, der das alles gar nicht so deutlich gesehen hat und offenbar weitestgehend einverstanden mit der Leistung seines Teams war. Aber glücklicherweise steht ja jedem seine eigene Meinung zu...
Glückwunsch zum Sieg und viel Erfolg weiterhin
Es gibt gewisse Parallelen zum Hinspiel: erneut gerade Atalanta früh in Führung, danach kommt erstmal gar nichts mehr.
Nach dem Rückstand kommt Leverkusen zu Chancen in Hülle und Fülle, in der Defensive geht es drunter und drüber, das war ungewohnt. Leverkusen presste hoch, die Italiener leisteten sich einfache Fehlpässe und Leverkusen bekam reihenweise Hochkaräter. Einzig: Die Hausherren waren zu dumm, das Tor zu treffen. Ein Beispiel etwa aus der 19. Minute. Nach Balleroberung wird Volland in die Gasse geschickt, weit und breit kein Gegenspieler, Gollini kommt aus seinen Kasten und pariert den Abschluss. Der Abpraller landet bei Bellarabi, der Torwart ist bereits geschlagen, doch Bellarabi verfehlt das Tor!
Gollini musste wenig halten. Viele Abschlüsse aus besten Positionen verfehlten gänzlich das Tor, in der 24. Minute rettet nach einem Volland-Kopfball der Pfosten.
Zur Halbzeit stehen 9:1 Schüsse zu Gunsten von Leverkusen auf dem Papier. Spielstand 0:1.
Makadad hatte in der Pause keine Notwendigkeit, etwas zu ändern, lediglich die Chancenverwertung musste dringend besser werden. Doch stattdessen nach dem Seitenwechsel die kalte Dusche, erneut ein frühes Tor. Bitter hierbei: die Vorlage wird eigentlich genau in den Fuß von Baumgartlinger gespielt, dem rutscht der Ball jedoch unterm Schlappen durch und Gómez bedankt sich. Ein technischer Fehler bringt Leverkusen tiefer in die Bedrängnis.
Darauf folgten ein paar ganz schwarze Minuten. Makadad änderte die Formation, seine Mannschaft spielte nun die offensivste Variante, die man im Repertoire hat. Bergamo nutzt die sich ergebenden Räume unmittelbar aus und erzielt zwei weitere Tore. Drei Tore in 9 Minuten. Das hat das Spiel maßgeblich entschieden.
Makadad kehrte umgehend zur alten Formation zurück, doch der Schaden ließ sich nicht beheben.
Bergamo also unglaublich kaltschnäuzig. Leverkusen lässt in der ersten Halbzeit zahlreiche Gelegenheiten liegen, während Bergamo vier Mal aufs Tor schießt und vier Mal netzt.
Defensiv standen die Gäste in Halbzeit zwei deutlich verbessert und ließen nur noch wenig zu. So reichte es nur noch zum Ehrentreffer durch den Siegtorschützen des Hinspiels, Kai Havertz.
In der 88. Minute sehen die Zuschauer schließlich den ersten Schuss der Gäste, der nicht den Weg ins Tor findet.
Unterm Strich ist es ein glücklicher Auswärtssieg, da Leverkusen das Spiel bereits zur Pause entscheiden kann. Am Ende ist die Effektivität vor dem Tor ausschlaggebend. Leider hat man sich damit heute um eine aussichtsreiche Ausgangslage im Kampf um den Gruppensieg gebracht. Hoffentlich reicht es wenigstens für Platz 2. Die beiden verlorenen Punkte gegen Neuchätel können uns noch teuer zu stehen kommen.
In höchstem Maße erstaunt war ich nach dem Spiel im Übrigen von der Haltung des siegreichen Trainers, der das alles gar nicht so deutlich gesehen hat und offenbar weitestgehend einverstanden mit der Leistung seines Teams war. Aber glücklicherweise steht ja jedem seine eigene Meinung zu...
Glückwunsch zum Sieg und viel Erfolg weiterhin
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