Spielinformation

28. Spieltag
📋Spielverlauf
6'
0:1
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
6'
0:1
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
10'
0:2
Jann-Fiete Arp
Holstein Kiel
10'
0:2
Jann-Fiete Arp
Holstein Kiel
59'
1:2
Igor Matanović
Karlsruher SC
59'
1:2
Igor Matanović
Karlsruher SC
67'
1:3
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
67'
1:3
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
77'
2:3
Fabian Schleusener
Karlsruher SC
77'
2:3
Fabian Schleusener
Karlsruher SC
79'
2:4
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
79'
2:4
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
82'
3:4
Paul Nebel
Karlsruher SC
82'
3:4
Paul Nebel
Karlsruher SC
📰Spielberichte & Kommentare
04.09.2024 18:44 Uhr
Holstein Kiel zittert sich zum Auswärtssieg in Karlsruhe.

Den Grundstein dafür legte man in der ersten Halbzeit, besser gesagt in der Anfangsphase des Spiels. Zu Beginn wirkte die Abwehr des KSC noch nicht ganz sattelfest, offenbarte vor allen beim Gegenstoß zum 0:2 mitunter recht große Lücken. Beim KSC wird man sich geärgert haben, dass man so bald einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen musste. 



Insgesamt boten die beiden Mannschaften den Zuschauern heute alles andere als ein hochklassiges Spiel, aber im ersten Durchgang gelang es den Gästen zumindest, mit der Führung im Rücken mehr oder weniger kontrolliert zu agieren und so die Oberhand zu behalten. 

Zur Pause standen neben den 0:2 Toren 41% - 59% Ballbesitz, 1:6 Schüsse bei 0,0 zu 2,4 xGoals zu Buche und die Führung konnte im Kern als dem Spielverlauf angemessen bezeichnet werden. 

Die Gastgeber gelangten zwar zwei-, dreimal gefährlich in den Kieler Strafraum, konnten aber stets in letzter Instanz gestoppt werden. 



Dies änderte sich nach dem Seitenwechsel. Als beinahe exakt eine Stunde gespielt war, stellte Matanovic mit der ersten großen Abschlusschance der Hausherren auf 1:2. 

Karlsruhe fand auch spielerisch etwas besser in die Partie. Die Ballbesitzverhältnisse kippten leicht in Richtung KSC, gegen den Ball agierten sie entschlossener, wodurch die Passquote der Gäste in der zweiten Halbzeit geringfügig von 92% auf 90% sank. Holstein Kiel war zu enorm vielen Flügelwechseln gezwungen, konnte insgesamt weniger Torgefahr kreieren.

Der entscheidende Faktor aus Sicht der KSV: Man fand auf die ersten beiden Gegentreffer jeweils eine Antwort. 

Auch nach dem 3:4 hätte man erneut den Gegenschlag setzen können, doch aus einer Überzahlsituation von drei gegen einen im Strafraum macht Pichler zu wenig. 

In der Schlussviertelstunde wuchs die Nervosität angesichts des knappen Spielstandes bei den Kielern stetig an und so musste in der Nachspielzeit dann doch noch zweimal eingreifen, um den Sieg festzuhalten. 

Die Norddeutschen kommen mit einem blauen Auge davon. 



Die Zahlen zur Partie:



KARLSRUHE - KIEL



Ballbesitz: 45% - 55%

Schüsse: 6 - 10

xGoals: 2,5 - 4,4

Pässe: 146 - 176

Passgenauigkeit: 86% - 90%

Zweikämpfe: 8 - 24

davon gewonnene: 2 - 10

Ecken: 1 - 1



Ich wünsche Funkmaster und dem KSC weiterhin viel Erfolg.
Bitte melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.