⚽Spielinformation
34. Spieltag📋Spielverlauf
5'
1:0
Erling Håland
Manchester City
5'
1:0
Erling Håland
Manchester City
36'
2:0
İlkay Gündoğan
Manchester City
36'
2:0
İlkay Gündoğan
Manchester City
58'
2:1
F. Evanilson de Lima Barbosa
AFC Bournemouth
58'
2:1
F. Evanilson de Lima Barbosa
AFC Bournemouth
📰Spielberichte & Kommentare
24.11.2024 22:47 Uhr
Ein komisches Spiel zwischen Manchester City und AFC Bournemouth endet mit einem knappen Heimsieg der Himmelblauen, obwohl statistisch betrachtet unterm Strich eine Punkteteilung leistungsgerecht gewesen wäre.
Die Gastgeber erwischen einen guten Start. Ein hoher Diagonalball von De Bruyne spielt Haaland frei, der den Körper geschickt gegen Zabarnyi einsetzt und den herauseilenden Kepa per Lupfer überwindet.
Danach entwickelt sich ein Spiel, dessen Geschehen sich vorwiegend zwischen den Strafräumen abspielt.
Bournemouth schien heute nur auf ein einziges Mittel bedacht. Man probierte immer wieder, das Mittelfeld zu überspielen und dann mit kurzen, hohen Zuspielen ins letzte Drittel hinter die Abwehrkette der Citizens zu kommen. Für die Hausherren war es im Grunde leicht, sich darauf einzustellen und über weite Strecken der ersten Halbzeit entwickelte sich keinerlei Gefahr. Doch kurz vor der Pause kommen die Gäste auf diese Weise dann doch zu zwei großen Torchancen. Leider muss ich mindestens mal in der ersten Szene auch EA Sports ins Boot holen. Bei dem Lupfer über die Kette auf halbrechts besteht im Grunde keine Gefahr, doch EA Sports führt einen automatischen Spielerwechsel durch, blockiert danach mehrmals den Wechsel zurück zu Akanji. Ruben Dias rückt aber auch nicht ein und so stehen beide Innenverteidiger wie angewurzelt und machen nichts. So findet das eigentlich aussichtslose Zuspiel einen Abnehmer im Strafraum und Ederson muss die erste gute Chance des Gegners vereiteln. Wenige Minuten darauf eine ähnliche Situation, diesmal durchs Zentrum. Wieder reagiert Akanji zunächst gar nicht, besinnt sich dann noch eines besseren und möchte den Ball per Kopf zurück auf Ederson spielen. Sein Kopfball gerät zu kurz, Evanilson und Ederson stürzen beide dem Ball entgegen, der Stürmer ist einen Tick eher am Spielgerät, kriegt es aber nicht mehr am Torwart vorbeigedrückt. Ederson rettet auf Kosten eines Eckballs.
Diese beiden Aufreger waren im ersten Durchgang die einzig nennenswerten Offensivszenen der Gäste, die hatten es aber durchaus in sich.
Auf der anderen Seite lassen Foden, De Bruyne und Haaland noch Gelegenheiten liegen, nach einer guten halben Stunde staubt Gündogan aber zum zwischenzeitlichen 2:0 ab.
Zur Pause folgende Zahlen: 50% - 50% Ballbesitz, 9 sek - 14 sek Ballrückeroberungszeit, 88 - 60 Pässe bei 89% - 77% Passgenauigkeit und 6:2 Schüsse bei 1,3 zu 1,0 xGoals.
Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Muster aus der ersten Halbzeit im Grunde genommen nahtlos fort.
Doch nun konnte man quasi in Zeitlupe verfolgen, wie sich das gemeinsame Agieren des Defensivverbundes von Man City von Minute zu Minute verschlechterte: wie plötzlich die Höhe der Kette nicht mehr gemeinschaftlich gehalten wurde, wie die Verteidiger vereinzelt stürzten und wie sie sich immer wieder viel zu spät fallen ließen. Das machte die Herangehensweise der Gäste nunmehr deutlich gefährlicher als im ersten Spielabschnitt und folglich kam Bournemouth in den zweiten 45 Minuten wesentlich druckvoller daher. Trotz der verlorenen Ordnung und des beinahe dauerhaften Drucks konnte Bournemouth aber wiederum nur zwei klare Abschlussgelegenheiten erarbeiten. Die erste stellt umgehend den Anschluss her. Sinisterra wird auf links mit einem hohen Vertikalpass ins Laufen hinter die Abwehrlinie gebracht und flankt den Ball anschließend in die Miite zu Evanilson, der mehr als genug Zeit hat, den Ball anzunehmen und auf seinen Fuß fallen zu lassen, um Ederson letztlich keine Chance zu lassen.
Nur fünf Minuten später entsteht der zweite Hochkaräter auf vergleichbare Weise. Diesmal erfolgt der Pass von links vor das Tor flach, doch Akanji hatte richtig antizipiert und geht dazwischen. Evanilson setzt nach und nimmt ihm den Ball wieder vom Fuß, dreht sich um den Schweizer herum und kann aus kurzer Distanz abziehen. Glücklicherweise zischt die Kugel knapp am rechten Pfosten vorbei (64. Minute).
Gleichzeitig waren die Hausherren nun deutlich mehr in der Defensive gefordert und schafften wenig Entlastung.
Die einzige Torchance Manchesters hatte etwa zehn Minuten vor dem Ende Phil Foden, doch sein Abschluss verfehlt das Gehäuse ebenfalls denkbar knapp, die Vorentscheidung wurde verpasst.
So zittert Manchester City den knappen Vorsprung über die Zeit und holt zwar schlussendlich die drei Punkte, verlässt den Platz nach dieser zweiten Halbzeit einmal mehr mit großer Unzufriedenheit und vielen Fragezeichen im Kopf.
Die abschließenden Zahlen zur Partie:
MANCHESTER - BOURNEMOUTH
Ballbesitz: 49% - 51%
Ballrückeroberungszeit 11 s - 13 s
Schüsse: 7 - 5
Schüsse aufs Tor: 6 - 3
xGoals: 1,6 - 2,9
Pässe: 182 - 126
Passgenauigkeit: 88% - 79%
Zweikämpfe: 32 - 32
davon gewonnene: 4 - 3
Fouls: 0 - 0
Abgefangene Bälle: 16 - 12
Ecken: 0 - 1
Ich wünsche sorreno und dem AFC Bournemouth weiterhin viel Erfolg.
Die Gastgeber erwischen einen guten Start. Ein hoher Diagonalball von De Bruyne spielt Haaland frei, der den Körper geschickt gegen Zabarnyi einsetzt und den herauseilenden Kepa per Lupfer überwindet.
Danach entwickelt sich ein Spiel, dessen Geschehen sich vorwiegend zwischen den Strafräumen abspielt.
Bournemouth schien heute nur auf ein einziges Mittel bedacht. Man probierte immer wieder, das Mittelfeld zu überspielen und dann mit kurzen, hohen Zuspielen ins letzte Drittel hinter die Abwehrkette der Citizens zu kommen. Für die Hausherren war es im Grunde leicht, sich darauf einzustellen und über weite Strecken der ersten Halbzeit entwickelte sich keinerlei Gefahr. Doch kurz vor der Pause kommen die Gäste auf diese Weise dann doch zu zwei großen Torchancen. Leider muss ich mindestens mal in der ersten Szene auch EA Sports ins Boot holen. Bei dem Lupfer über die Kette auf halbrechts besteht im Grunde keine Gefahr, doch EA Sports führt einen automatischen Spielerwechsel durch, blockiert danach mehrmals den Wechsel zurück zu Akanji. Ruben Dias rückt aber auch nicht ein und so stehen beide Innenverteidiger wie angewurzelt und machen nichts. So findet das eigentlich aussichtslose Zuspiel einen Abnehmer im Strafraum und Ederson muss die erste gute Chance des Gegners vereiteln. Wenige Minuten darauf eine ähnliche Situation, diesmal durchs Zentrum. Wieder reagiert Akanji zunächst gar nicht, besinnt sich dann noch eines besseren und möchte den Ball per Kopf zurück auf Ederson spielen. Sein Kopfball gerät zu kurz, Evanilson und Ederson stürzen beide dem Ball entgegen, der Stürmer ist einen Tick eher am Spielgerät, kriegt es aber nicht mehr am Torwart vorbeigedrückt. Ederson rettet auf Kosten eines Eckballs.
Diese beiden Aufreger waren im ersten Durchgang die einzig nennenswerten Offensivszenen der Gäste, die hatten es aber durchaus in sich.
Auf der anderen Seite lassen Foden, De Bruyne und Haaland noch Gelegenheiten liegen, nach einer guten halben Stunde staubt Gündogan aber zum zwischenzeitlichen 2:0 ab.
Zur Pause folgende Zahlen: 50% - 50% Ballbesitz, 9 sek - 14 sek Ballrückeroberungszeit, 88 - 60 Pässe bei 89% - 77% Passgenauigkeit und 6:2 Schüsse bei 1,3 zu 1,0 xGoals.
Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Muster aus der ersten Halbzeit im Grunde genommen nahtlos fort.
Doch nun konnte man quasi in Zeitlupe verfolgen, wie sich das gemeinsame Agieren des Defensivverbundes von Man City von Minute zu Minute verschlechterte: wie plötzlich die Höhe der Kette nicht mehr gemeinschaftlich gehalten wurde, wie die Verteidiger vereinzelt stürzten und wie sie sich immer wieder viel zu spät fallen ließen. Das machte die Herangehensweise der Gäste nunmehr deutlich gefährlicher als im ersten Spielabschnitt und folglich kam Bournemouth in den zweiten 45 Minuten wesentlich druckvoller daher. Trotz der verlorenen Ordnung und des beinahe dauerhaften Drucks konnte Bournemouth aber wiederum nur zwei klare Abschlussgelegenheiten erarbeiten. Die erste stellt umgehend den Anschluss her. Sinisterra wird auf links mit einem hohen Vertikalpass ins Laufen hinter die Abwehrlinie gebracht und flankt den Ball anschließend in die Miite zu Evanilson, der mehr als genug Zeit hat, den Ball anzunehmen und auf seinen Fuß fallen zu lassen, um Ederson letztlich keine Chance zu lassen.
Nur fünf Minuten später entsteht der zweite Hochkaräter auf vergleichbare Weise. Diesmal erfolgt der Pass von links vor das Tor flach, doch Akanji hatte richtig antizipiert und geht dazwischen. Evanilson setzt nach und nimmt ihm den Ball wieder vom Fuß, dreht sich um den Schweizer herum und kann aus kurzer Distanz abziehen. Glücklicherweise zischt die Kugel knapp am rechten Pfosten vorbei (64. Minute).
Gleichzeitig waren die Hausherren nun deutlich mehr in der Defensive gefordert und schafften wenig Entlastung.
Die einzige Torchance Manchesters hatte etwa zehn Minuten vor dem Ende Phil Foden, doch sein Abschluss verfehlt das Gehäuse ebenfalls denkbar knapp, die Vorentscheidung wurde verpasst.
So zittert Manchester City den knappen Vorsprung über die Zeit und holt zwar schlussendlich die drei Punkte, verlässt den Platz nach dieser zweiten Halbzeit einmal mehr mit großer Unzufriedenheit und vielen Fragezeichen im Kopf.
Die abschließenden Zahlen zur Partie:
MANCHESTER - BOURNEMOUTH
Ballbesitz: 49% - 51%
Ballrückeroberungszeit 11 s - 13 s
Schüsse: 7 - 5
Schüsse aufs Tor: 6 - 3
xGoals: 1,6 - 2,9
Pässe: 182 - 126
Passgenauigkeit: 88% - 79%
Zweikämpfe: 32 - 32
davon gewonnene: 4 - 3
Fouls: 0 - 0
Abgefangene Bälle: 16 - 12
Ecken: 0 - 1
Ich wünsche sorreno und dem AFC Bournemouth weiterhin viel Erfolg.
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