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Spielinformation

Finale
📋Spielverlauf
27'
1:0
Serhou Guirassy
Borussia Dortmund
27'
1:0
Serhou Guirassy
Borussia Dortmund
44'
1:1
Erling Håland
Manchester City
44'
1:1
Erling Håland
Manchester City
62'
2:1
Serhou Guirassy
Borussia Dortmund
62'
2:1
Serhou Guirassy
Borussia Dortmund
90'
2:2
Erling Håland
Manchester City
90'
2:2
Erling Håland
Manchester City
93'
2:3
Erling Håland
Manchester City
93'
2:3
Erling Håland
Manchester City
113'
3:3
Serhou Guirassy
Borussia Dortmund
113'
3:3
Serhou Guirassy
Borussia Dortmund
119'
3:4
Phil Foden
Manchester City
119'
3:4
Phil Foden
Manchester City
📰Spielberichte & Kommentare
04.04.2025 12:57 Uhr
Glückwunsch zum Titel, starker Bericht!



Das Problem mit den Kadern lässt sich nach wie vor zu 98% lösen, wenn BEIDE den kompletten Reset durchgeführt haben (Anleitung gabs schon mal in Discord, kann ich auch gerne noch mal reinstellen.
04.04.2025 00:01 Uhr
Glückwunsch makadad! 

Starke Saison. 

Und dieser Bericht:

Da erblasst ja spielverlagerung.de vor Neid. 

Beeindruckend !
03.04.2025 14:40 Uhr
Glückwunsch zum Titel. Nach der unglücklichen Finalniederlage im Manchester Derby vor 2 Saisons hast du den Titel mehr als verdient! Toller Spielbericht! VG
03.04.2025 02:27 Uhr
In Saison 68 unterlag Mancehster City im Finale der Europa League ausgerechnet dem roten Stadtrivalen United denkbar knapp in der Verlängerung bzw. nach Golden Goal. 

Damals lautete mein abschließender Kommentar zum ausgetragenen Titelkampf: "Ein tolles Finale, in dem sich beide Teams den Pott verdient hätten."



Daran anknüpfend würde ich zwei Spielzeiten später zur zweiten Teilnahme Manchester Citys am Europa League-Finale, diesmal gegen Borussia Dortmund, eher folgendes Fazit formulieren: Ein zähes Finale, in dem keines der beiden Teams wirklich erkennen ließ, dass sie den Pott unbedingt in den Nachthimmel recken wollten. 



Ich nehme also vorweg: In meinen Augen war das EL-Finale der Fifa Fighters-Saison 70 ein auf spielerisch absolut überschaubarem Niveau geführtes - fußballerisch alles andere als ein Leckerbissen!



Immerhin: Das Duell wurde auf Augenhöhe geführt und war zu jeder Zeit extrem eng. Die Partie lebte somit ganz eindeutig von der Spannung. 

Und obendrein gab es schlussendlich in 120 Minuten dennoch sieben Tore zu sehen...



City-Übungsleiter makadad gestand später ein, dass er sich durchaus zu großen Teilen verantwortlich dafür fühle, dass die Zuschauer wenig Offensivspektakel genießen konnten. 



Die Rahmenbedingungen vor der Finalbegegnung waren leider alles andere als optimal - und schließlich wurde die Vorfreude noch einmal deutlich durch den weiterhin bestehenden Bug getrübt, der beide Teams dazu zwang, dieses Finalspiel mit individuellen Kadern zu bestreiten. 

Diese Situation hatte es bereits in der EL-Ligaphase gegeben, als sich Dortmund und Manchester City damals mit einem wilden 7:4 trennten. 

Es waren 90 Minuten, die bei makadad und seiner Mannschaft tiefe Narben hinterlassen haben - nicht aufgrund des Ergebnisses, sondern wegen der Art, wie sich die Partie gestaltete. 

Der Schrecken darüber war noch nicht vergessen und so war makadad bemüht, im Europa League-Finale alles zu tun, um einer Wiederholung jener Geschehnisse entgegenzuwirken. 

Die konkrete Maßnahme bestand darin, die im Laufe dieser Saison hauptsächlich genutzte Formation mitsamt ihren taktischen Begebenheiten über den Haufen zu schmeißen und einen unüblicherweise bedeutend defensiveren taktischen Ansatz zu wählen. 

Im neu gewählten 4-3-3 (defensiv) wurden aus den Schienenspielern Josko Guardiol und Rico Lewis wieder klassische Außenverteidiger, deren Aufgabenschwerpunkt in der Verteidigung lag. Auch die drei zentralen Mittelfeldspieler, insbesondere die beiden Sechser Gündogan und Rodri, waren vornehmlich mit defensiven Aufgaben sowie dem tiefen Spielaufbau betraut. 



In der Konsequenz ergab sich daraus, dass Manchester City in der eigenen Hälfte über weite Strecken der Partie dazu in der Lage war, aus kontrolliertem Ballbesitz einen geduldigen Aufbau zu betreiben.

In des Gegners Spielhälfte fehlte dagegen offenkundig das Personal, da keine City-Spieler nachrückten.

Die Engländer spielten ihre offensiven Vorstöße folglich häufig nur mit zwei bis drei Akteuren (Haaland, Foden, Silva) in der gefährlichen Zone aus. 

Die Attraktivität des Offensivspiels litt darunter sichtbar. 



Auf der anderen Seite taten sich auch die Schwarz-Gelben schwer, spielerische Lösungen anzubieten. 



Bezeichnend für den Verlauf ist daher auch, dass in meinen Augen sämtliche sieben Treffer dieser Partie zu vermeiden gewesen. 

Auf beiden Seiten konnten die Torschützen in den entsprechenden Momenten quasi ungestört durch die jeweilige Kette spazieren  - zumeist zwischen Innen - und Außenverteidiger hindurch. 

In den Fällen des 1:1 durch Haaland sowie möglicherweise auch des finalen Treffers zum 3:4 durch Foden kann man, denke ich, davon sprechen, dass die Angriffe vom Aufbau in der Abwehrkette bis ins letzte Drittel anständig mit spielerischen Mitteln vorbereitet worden sind. Die Finalisierung der beiden Angriffe war dann jedoch wieder ziemlich banal und Haaland und Foden können viel zu leicht durch die letzte Verteidigungslinie des BVB stoßen. 

Gleiches gilt auf der anderen Seite für die Guirassy-Treffer, insbesondere für das zwischenzeitliche 2:1 und das 3:3. 



Trotz der sehr defensiven Ausrichtung der Citizens stand deren Defensive also keineswegs stabil. Das Zweikampfverhalten in der Defensive wirkte überwiegend fahrig.

Die Unsicherheiten zeigten sich deutlich bei den Gegentoren, aber im Grunde ebenso bei allen anderen Dortmunder Torchancen, die sie an diesem Abend zugelassen haben. 



Letzten Endes triumphiert Manchester City in diesem Finale in erster Linie, weil sie bei einem sehr ausgeglichenen Chancenverhältnis beider Titel-Kontrahenten den einen Treffer mehr erzielen. Die Effizienz gibt also den Ausschlag. 



Zwar konnten die "Skyblues" sowohl in der regulären Spielzeit als auch in der Nachspielzeit leichte Vorteile im Hinblick auf die xGoals-Werte vorweisen, dabei ist jedoch zu beachten, dass Borussia Dortmund sich beispielsweise in zwei Szenen in hochkarätigen Abschlusspositionen wiedergefunden hat, ohne aber letztlich eben jenen Abschluss zu forcieren (Gittens nach exakt zwei Minuten und Guirassy in der 86. Minute). In beiden Fällen entschieden die Angreifer sich für einen Querpass, der beim Gegenspieler landete. 

Ein absoluter Knackpunkt hinsichtlich des Ausgangs dieses Spiels war dabei für mich die Szene von Guirassy in der 86. Spielminute:

Nachdem der Guineer sein Team in der 62. Minute zum zweiten Mal in Führung geschossen hatte, gerieten die Citizens in ihre schwierigste Phase der gesamten Finalbegegnung - und die hielt verdammt lange vor. Genauer gesagt: bis zur 90. Minute.



In der verbleibenden knappen halben Stunde brachten die Aktuere des englischen Top-Klubs kaum noch mal mehr als drei Pässe am Stück beim Mitspieler an. Der Ballbesitz ging immer wieder extrem schnell verloren. Gleichzeitig ging der Zugriff auf die Borussia im Spiel gegen den Ball zunehmend verloren, die Ballrückeroberungszeit erhöhte sich bei den Citizens drastisch. 

In dieser Phase kobtrollierte Dortmund das Geschehen mit der 2:1-Führung im Rücken eindeutig. 

Der einzige Vorwurf, den man den Westfalen machen konnte: Aus ihrer Feldüberlegenheit in dieser Phase entfachten sie zu wenig Druck, um auf das mindestens mal vorentscheidende 3:1 zu drängen. 

Die einzige klare Torchance ergab sich in jener bereits angesprochenen 86. Minute, als Guirassy jedoch den Abschluss verweigerte und Rubén Dias die Kugel beim versuchten Querpass in die Arme von Ederson blocken konnte. 

Statt der Entscheidung zu Gunsten des BVB startet Manchester City also einen letzten verzweifelten Versuch, den Ausgleich aus der Anzeigetafel herzustellen. 

Rodri verlagert mit einem hohen Ball auf Phil Foden. Der rechts hinten verteidigende Yan Couto leistet sich hierbei einen folgenschweren Fehler. Statt Foden bei der schwierigen Verarbeitung des hohen Zuspiels zu stellen und den Raum zwischen dem Ballführenden und dem Dortmunder Gehäuse besetzt zu halten, verteidigt der junge Brasilianer zu gierig und spekuliert darauf, dass Foden den Weg zurück sucht, um das Spielgerät auf einen Mitspieler abzulegen. 

Damit wird der Weg an der Grundlinie in Richtung Gregor Kobel frei und Foden treibt die Kugel in die Gefahrenzone. 

Durch den überstürzt agierenden Yan Couto wird im Defensivverbund des BVB ganz spät doch nochmal eine Lücke aufgerissen, die Haaland sofort besetzt. Über zwei Stationen erhält er die Kugel von De Bruyne und bleibt anschließend in diesem so wichtigen Moment eiskalt vor dem Tor.

Somit erzwingt Manchester City doch noch die Verlängerung - aus Sicht des Bundesligisten vollkommen überflüssig und entsprechend ärgerlich. 



An dieser Stelle bombardiere ich alle, die bis hierhin tatsächlich noch gelesen haben, mit Zahlen zur ersten und zweiten Halbzeit.



Ein paar Zahlen aus der Statistik nach den ersten 45 Minuten:



DORTMUND  -  MANCHESTER 



Ballbesitz: 40% - 60%

Ballrückeroberungszeit: 15 s - 7 s

Schüsse: 3 - 5

Schüsse aufs Tor: 2 - 3

xGoals: 0,9 - 1,8

Pässe: 50 - 117

Passgenauigkeit: 84% - 91%

Zweikämpfe: 26 - 10

Davon gewonnene: 2 - 4





Die Statistik nach Ende der regulären 90 Minuten lautet wie folgt:



DORTMUND  -  MANCHESTER 



Ballbesitz: 45% - 55%

Ballrückeroberungszeit: 15 s - 14 s

Schüsse: 4 - 6

Schüsse aufs Tor: 3 - 4

xGoals: 1,3 - 2,0

Pässe: 133 - 211

Passgenauigkeit: 89% - 91%

Zweikämpfe: 48 - 23

Davon gewonnene: 4 - 8

Fouls: 1 - 0

Abgefangene Bälle: 12 - 11

Abseitsstellungen: 1 - 0

Ecken: 1 - 1





Es brauchte zur Entscheidungsfindung folglich eine Zugabe beider Mannschaften.

In der Verlängerung erlangte Manchester City wieder mehr Spielanteile als zuletzt in der zweiten Halbzeit der regulären Spielzeit. 

Das Geschehen erinnerte nun wieder stark an den Beginn der Begegnung. 

Am Ende gab es aber auch hier auf der Zielgeraden eine Analogie zur Schlussphase der ersten 90 Minuten:

In der 39. Minute (jaja, ihr wisst schon... sechs Minuten vor dem Ende der Verlängerung halt) hat Guirassy beim Stand von 3:3 die dicke Chance auf das neuerliche Führungstor der Borussia, doch er setzt den Abschluss knapp neben den Pfosten. 

Fünf Minuten später trifft Phil Foden den deutschen Dauerbrenner mitten ins Herz, weil er auf der anderen Seite seinen Hochkaräter nutzen kann. 



In den entscheidenden Momenten war das Spielglück heute demnach schon irgendwie auf Seiten des Premier League-Giganten, der sich somit als glücklicher Gewinner fühlen darf. 



Die Zahlen zur Verlängerung:



DORTMUND  -  MANCHESTER 



Ballbesitz: 44% - 56%

Ballrückeroberungszeit: 10 s - 9 s

Schüsse: 2 - 4

Schüsse aufs Tor: 1 - 3

xGoals: 0,6 - 1,3

Pässe: 58 - 99

Passgenauigkeit: 93% - 91%

Zweikämpfe: 20 - 16

Davon gewonnene: 3 - 10

Fouls: 0 - 0

Abgefangene Bälle: 7 - 3

Abseitsstellungen: 0 - 0

Ecken: 0 - 0





Wenngleich die Abwehr der Citizens längst nicht immer sattelfest auftrat, machten sich die taktischen Veränderungen dennoch deutlich bemerkbar. 

Der dafür gezahlte Preis bestand in der weitestgehend verwaisten Offensive. 

Am Ende scheint aber der Erfolg makadad und seiner Mannschaft recht gegeben zu haben.



Bei Kuba16 möchte ich mich für ein faires Endspiel bedanken. 

Du hast mich so häufig geschlagen, dass du hier in der Community zu meinen absoluten Angstgegnern unter den Trainern zählst.

Da fragt man sich am Ende des Tages wahrscheinlich, warum es heute eigentlich nicht sein sollte...



Ich bin sicher, die Gelegenheit zu deiner Revanche wird sich schon sehr bald bieten. 

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute.

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