⚽Spielinformation
Achtelfinale📋Spielverlauf
32'
0:1
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
32'
0:1
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
60'
1:1
Philipp Förster
SV Darmstadt 98
60'
1:1
Philipp Förster
SV Darmstadt 98
90'
2:1
Fynn Lakenmacher
SV Darmstadt 98
90'
2:1
Fynn Lakenmacher
SV Darmstadt 98
📰Spielberichte & Kommentare
05.11.2024 18:41 Uhr
Holstein Kiel reist im DFB-Pokal nach Darmstadt ans Böllenfalltor.
Einigen Widrigkeiten im Vorfeld zum Trotz (Dankeschön, EA Sports) konnte die Partie schließlich starten und die Störche, die mit dem Gefühl angereist waren, nichts verlieren zu können, fanden gut hinein.
Zwar war zunächst durchaus Nervosität zu spüren und die Bälle waren in den Kieler Reihen zu schnell weg. Doch kurzerhand konnte man die Nervosität ablegen und es entwickelte sich ein ausgeglichenes, abwartendes Spiel zwischen beiden Teams.
Die erste zündende Idee kam schließlich von den Gästen, nach 27 Minuten hat Skrzybski die erste gute Torchance, aber verfehlt das Tor knapp am langen Pfosten.
Nur fünf Minuten später öffnet eine Balleroberung kurz vor der Mittellinie Räume für Kiel, Pichler wird steil geschickt und macht es im Duell mit dem Torhüter besser als zuvor sein Nebenmann - 0:1.
Wiederum kurz darauf hat Skrzybski sogar das 0:2 auf dem Fuß, übersieht aber den noch besser postierten Porath und schließt selbst ab, scheitert am Schlussmann Schuhen.
Kurz vor der Pause melden sich dann auch die Lilien in Sachen Torgefahr an. In Folge einer langen Ballbesitzphase tut sich schließlich die Lücke auf und ein Darmstadt-Angreifer steht frei vor Timon Weiner, der aus dem Kasten stürzt und den Schuss erfolgreich abwehrt (43. Minute).
Durchatmen bei Holstein Kiel kurz vor dem Pausentee.
Nach 45 Minuten gestalteten sich die meisten Zahlen sehr ausgeglichen: 50% - 50% Ballbesitz, 13 sek - 9 sek Ballrückeroberungszeit, 2:4 Schüsse bei 0,3 zu 1,0 xGoals, dazu 70 zu 80 Pässe bei 84% - 88% Passgenauigkeit.
Die knappe Pausenführung für Kiel ging durchaus in Ordnung.
Nach dem Seitenwechsel fühlten sich die Gäste mit dem knappen Vorsprung im Rücken durchaus komfortabel, denn Darmstadt gelang es bislang nicht, echten Druck aufzubauen.
Nach einer Stunde dann ein verhängnisvoller Moment: Holtby fängt ein Zuspiel des Gegners ab, spielt die Kugel dann aus 30 Metern versehentlich ins eigene Toraus. Es gibt Eckball für Darmstadt und Förster köpft unbedrängt zum Ausgleich ein.
In der Folge waren die Kieler nicht mehr gut in der Partie. Zwar hielt die defensive Formation ihre Ordnung weitestgehend bei, aber die Positionierung im eigenen Ballbesitz war nicht mehr gut und so verlor man viele Bälle viel zu schnell, konnte dadurch kaum noch Entlastung schaffen.
Die Hausherren waren nun das drückende Team, ohne dabei aber offensiv zwingend zu sein - bis zur Nachspielzeit: Darmstadt blieb stets geduldig, wartete auf die eine Lücke, die sich schließlich auch auftat. Es gelingt mit dem letzten Angriff der Partie endlich, die Kette im Strafraum mit einem Steckpass zu überspielen, der Querpass streicht durch den Fünf-Meter-Raum und Lakenmacher muss aus vier Metern nur noch den Fuß hinhalten, um das Leder ins leere Tor zu bugsieren.
Ein toller letzter Angriff beschert geduldigen Darmstädtern in einem auf Augenhöhe geführten Duell das Happy End.
Von den Gästen kam nach dem Seitenwechsel zu wenig.
Die Zahlen nach dem Schlusspfiff:
DARMSTADT - KIEL
Ballbesitz: 53% - 47%
Ballrückeroberungszeit: 11 s - 10 s
Schüsse: 6 - 4
Schüsse aufs Tor: 4 - 2
xGoals: 1,5 - 1,0
Pässe: 149 - 160
Passgenauigkeit: 83% - 84%
Zweikämpfe: 15 - 30
davon gewonnene: 5 - 9
Abgefangene Bälle: 16 - 21
Abseitsstellungen: 0 - 1
Ecken: 1 - 0
In einem in vielerlei Hinsicht sehr ausgeglichenen Spiel ist es für Kiel letztlich bitter, dass ein sehr vermeidbarer Eckball, der schlussendlich die einzige Ecke im gesamten Spiel bleiben sollte, die Hausherren zurück ins Spiel gebracht hat. Gleichzeitig muss man Darmstadt zugestehen, dass sie in der sich daran anschließenden letzten halben Stunde bessere Ansätze gezeigt haben. In einem Pokalspiel muss es am Ende immer einen Sieger geben und aufgrund der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber hier am Ende einfach ein Stück näher dran.
Herzlichen Glückwunsch zum Einzug in die nächste Runde und weiterhin viel Erfolg!
Einigen Widrigkeiten im Vorfeld zum Trotz (Dankeschön, EA Sports) konnte die Partie schließlich starten und die Störche, die mit dem Gefühl angereist waren, nichts verlieren zu können, fanden gut hinein.
Zwar war zunächst durchaus Nervosität zu spüren und die Bälle waren in den Kieler Reihen zu schnell weg. Doch kurzerhand konnte man die Nervosität ablegen und es entwickelte sich ein ausgeglichenes, abwartendes Spiel zwischen beiden Teams.
Die erste zündende Idee kam schließlich von den Gästen, nach 27 Minuten hat Skrzybski die erste gute Torchance, aber verfehlt das Tor knapp am langen Pfosten.
Nur fünf Minuten später öffnet eine Balleroberung kurz vor der Mittellinie Räume für Kiel, Pichler wird steil geschickt und macht es im Duell mit dem Torhüter besser als zuvor sein Nebenmann - 0:1.
Wiederum kurz darauf hat Skrzybski sogar das 0:2 auf dem Fuß, übersieht aber den noch besser postierten Porath und schließt selbst ab, scheitert am Schlussmann Schuhen.
Kurz vor der Pause melden sich dann auch die Lilien in Sachen Torgefahr an. In Folge einer langen Ballbesitzphase tut sich schließlich die Lücke auf und ein Darmstadt-Angreifer steht frei vor Timon Weiner, der aus dem Kasten stürzt und den Schuss erfolgreich abwehrt (43. Minute).
Durchatmen bei Holstein Kiel kurz vor dem Pausentee.
Nach 45 Minuten gestalteten sich die meisten Zahlen sehr ausgeglichen: 50% - 50% Ballbesitz, 13 sek - 9 sek Ballrückeroberungszeit, 2:4 Schüsse bei 0,3 zu 1,0 xGoals, dazu 70 zu 80 Pässe bei 84% - 88% Passgenauigkeit.
Die knappe Pausenführung für Kiel ging durchaus in Ordnung.
Nach dem Seitenwechsel fühlten sich die Gäste mit dem knappen Vorsprung im Rücken durchaus komfortabel, denn Darmstadt gelang es bislang nicht, echten Druck aufzubauen.
Nach einer Stunde dann ein verhängnisvoller Moment: Holtby fängt ein Zuspiel des Gegners ab, spielt die Kugel dann aus 30 Metern versehentlich ins eigene Toraus. Es gibt Eckball für Darmstadt und Förster köpft unbedrängt zum Ausgleich ein.
In der Folge waren die Kieler nicht mehr gut in der Partie. Zwar hielt die defensive Formation ihre Ordnung weitestgehend bei, aber die Positionierung im eigenen Ballbesitz war nicht mehr gut und so verlor man viele Bälle viel zu schnell, konnte dadurch kaum noch Entlastung schaffen.
Die Hausherren waren nun das drückende Team, ohne dabei aber offensiv zwingend zu sein - bis zur Nachspielzeit: Darmstadt blieb stets geduldig, wartete auf die eine Lücke, die sich schließlich auch auftat. Es gelingt mit dem letzten Angriff der Partie endlich, die Kette im Strafraum mit einem Steckpass zu überspielen, der Querpass streicht durch den Fünf-Meter-Raum und Lakenmacher muss aus vier Metern nur noch den Fuß hinhalten, um das Leder ins leere Tor zu bugsieren.
Ein toller letzter Angriff beschert geduldigen Darmstädtern in einem auf Augenhöhe geführten Duell das Happy End.
Von den Gästen kam nach dem Seitenwechsel zu wenig.
Die Zahlen nach dem Schlusspfiff:
DARMSTADT - KIEL
Ballbesitz: 53% - 47%
Ballrückeroberungszeit: 11 s - 10 s
Schüsse: 6 - 4
Schüsse aufs Tor: 4 - 2
xGoals: 1,5 - 1,0
Pässe: 149 - 160
Passgenauigkeit: 83% - 84%
Zweikämpfe: 15 - 30
davon gewonnene: 5 - 9
Abgefangene Bälle: 16 - 21
Abseitsstellungen: 0 - 1
Ecken: 1 - 0
In einem in vielerlei Hinsicht sehr ausgeglichenen Spiel ist es für Kiel letztlich bitter, dass ein sehr vermeidbarer Eckball, der schlussendlich die einzige Ecke im gesamten Spiel bleiben sollte, die Hausherren zurück ins Spiel gebracht hat. Gleichzeitig muss man Darmstadt zugestehen, dass sie in der sich daran anschließenden letzten halben Stunde bessere Ansätze gezeigt haben. In einem Pokalspiel muss es am Ende immer einen Sieger geben und aufgrund der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber hier am Ende einfach ein Stück näher dran.
Herzlichen Glückwunsch zum Einzug in die nächste Runde und weiterhin viel Erfolg!
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