Spielinformation

15. Spieltag
📋Spielverlauf
31'
1:0
Kevin Volland
Bayer 04 Leverkusen
31'
1:0
Kevin Volland
Bayer 04 Leverkusen
44'
2:0
Kevin Volland
Bayer 04 Leverkusen
44'
2:0
Kevin Volland
Bayer 04 Leverkusen
88'
2:1
Javairo Dilrosun
Hertha BSC Berlin
88'
2:1
Javairo Dilrosun
Hertha BSC Berlin
📰Spielberichte & Kommentare
09.02.2020 00:02 Uhr
Ich möchte mich noch für die falsche Schreibweise entschuldigen, ASdoZeR :grimace:
08.02.2020 22:46 Uhr
Im Bericht wurde, wie immer, bereits alles gesagt. Nachdem die Berliner mit 4 - 0 - 0 in die Saison starteten, so driftet man nun mehr und mehr in die andere Richtung. Heute zeigte man die schlechteste Saisonleistung und muss viel analysieren, wo denn etwas nicht schief ging.

Erstmalig dabei war heute Piatek auf Seiten der Gäste. Lukebakio nahm dafür wieder auf rechts Platz und ließ dem Polen den Platz in der Sturmspitze. Doch heute sollte einfach nichts gelingen und man trottete halbherzig und ohne jeglichen Willen auf dem Platz herum. Spielerisch hatte man absolut keine Ideen und auch mehrere taktische Umstellungen brachten nur wenig Erfolg. Die Laufwege stimmten heute offensiv absolut nicht und so tat man sich mehr als schwer auch nur ansatzweise Präsenz auszustrahlen. Gerade Piatek war förmlich vorne verloren, wobei ihm da am wenigsten anzukreiden war. Nach einer desolaten 1. HZ war es für den polnischen Neuzugang dann auch schon wieder vorbei und Hertha entschied sich nun wieder über Geschwindigkeit zu kommen, wenn man es spielerisch nicht lösen konnte. Dilrosun links, Lukebakio in der Spitze und Leckie rechts sollten das Spielfeld zu einer Autobahn ohne Tempolimit machen. Doch auch diese Umstellung brachte nur Halbgares hervor. Zwar konnte man sich so etwas entlasten und zwang Leverkusen tiefe Wege in die eigene Halbzeit zu machen, aber wirklich zwingend wurde Hertha nicht. Das Spiel konnte zu schnell durchschaut werden. Auch die sonst souveräne Oberhand im Mittelfeld konnte man nicht auf den Platz bringen, da die Pässe heute allesamt nicht dort landeten wo sie sollten. Insgesamt einfach ein Spiel zum abhaken, das nun vielleicht auch zum richtigen Zeitpunkt kam und man nun noch einmal die eigenen Fehler vor Augen geführt bekam von formstarken Leverkusenern. So muss man aus dem Spiel die richtigen Schlüsse ziehen und sobald wie möglich das Formtief überwinden.

Viel Erfolg an Leverkusen! Im Rückspiel wird vor eigener Kulisse eine andere Hertha warten! (:
08.02.2020 22:30 Uhr
Leverkusen lud heute mit großem Respekt zum Duell mit den Hauptstädtern. Zwar ist die Bilanz gegen AsDoZeR mit 1-1-1 nach drei Begegnungen ausgeglichen, doch spielerisch hat man jeweils einen Denkzettel verpasst bekommen. Da traf es sich ganz gut, dass Leverkusen derzeit etwas im Aufwind scheint, während die Alte Dame ein kleines Formtief durchläuft.



Tatsächlich sollte die sonst so starke Offensive des Gästetrainers heute ins Stocken geraten. Leverkusen hatte die Angreifer um Lukebakio, Leckie, Dilrosun, Piatek und Darida heute über die vollen 90 Minuten bis auf eine Ausnahme kurz vor Schluss vollkommen im Griff. Es fehlte der gewohnte Esprit, die zündende Idee im Spiel nach vorne. 

Aber bleiben wir in der Chronologie:



Leverkusen beginnt auf Sicherheit bedacht, holt sich Selbstbewusstsein durch Passstaffetten. Das Mittelfeld wird gut überbrückt, aber in letzter Linie hat Hertha eine gute Ordnung. Leverkusen gestaltet im ersten Durchgang das Spiel und sucht nach den Lücken im 16er. Zwei- bis dreimal wurde man gefährlich, ohne jedoch zwingend zu sein. Nach einer halben Stunde kann Havertz dann Volland am 5er in Szene setzen, der nur noch einschieben muss. 

Eine erste Entlastung gelingt den Berlinern in der 36. Minute, als über rechts nach einem Ballverlust vom aufgerückten Wendell Platz für Marius Wolf entsteht. Der Ball wird vorm 16er ins Zentrum getragen und letztlich kann Darida mit dem schwachen Linken einen ersten Abschluss setzen. Dieser landet ohne Tempo in den Armen von Hradecky. 

Kurz vor der Pause spielt Baumgartlinger einen Pass rechts in den 16er auf Havertz. Es folgt eine One-Touch-Passfolge von sieben Pässen, am Ende verliert Boyata die Geduld und öffnet den Raum für den Pass auf Volland, der die Chance zum Doppelpack nutzt. 



Komfortable Halbzeitführung, aber makadad erinnerte seine Jungs umgehend daran, dass sie in der abgelaufenen Saison auch bereits eine 3:0-Führung gegen AsDoZeRs Hoffenheimer verspielt hatten. 



Im zweiten Durchgang waren die Ballbesitzverhältnisse ausgeglichener als vor dem Seitenwechsel. Das Geschehen spielte sich hauptsächlich zwischen den Boxen ab. Auf beiden Seiten scheiterten die Angriffsbemühungen am letzten Pass. 

In der 88. Minute kommt Hertha dann zur ersten nennenswerten Torchance, Hradecky kann den Schuss zur Seite abwehren, Darida flankt sehr agil per Seitfallzieher auf den zweiten Pfosten, wo Dilrosun den verteidigenden Weiser um einen Meter überspringt und ins kurze Eck köpft. Hradecky schaut nur zu. 

Im Gegenzug kommt Volland nochmal zu einer guten Torchance, aber der Abschluss ist zu schwach, stellt Jarstein vor keine Probleme. Damit ist Schluss.



Die Werkself verdient sich den Sieg vor allem aufgrund einer dominanten ersten Halbzeit. Hertha nach vorne heute zu harmlos (bei Abpfiff ein Schussverhältnis von 8:3 (7:3 aufs Tor)) und in den Zweikämpfen nicht entschlossen genug (6:1 Zweikämpfe für Leverkusen). 

In Sachen Ballbesitz (53-47%) und Passgenauigkeit (88-83%) heute leichte Vorteile bei den Hausherren, zudem ein ausgeglichenes und mageres Eckenverhältnis von 1:1. 



Makadad hält fest, dass auch bei Leverkusen heute nicht alles gut war. Das eine oder andere Mal kam der Zugriff in der eigenen Hälfte bei gegnerischen Angriffen zu spät, es wurden ab und an zu große Räume dargeboten (wie bspw. In der 36. Minute vor Daridas Abschluss).

Auch im Spiel nach vorne wurde nicht immer die richtige Entscheidung getroffen. 



Dafür, dass Hertha nicht in Topfform ist, war das heute dennoch ein hartes Stück Arbeit. Ich bin sehr gespannt auf das Rückspiel. 



Viel Erfolg weiterhin 
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