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Spielinformation

23. Spieltag
📋Spielverlauf
26'
0:1
Marko Ivezić
Holstein Kiel
26'
0:1
Marko Ivezić
Holstein Kiel
31'
0:2
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
31'
0:2
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
52'
1:2
Sirlord Conteh
1. FC Heidenheim
52'
1:2
Sirlord Conteh
1. FC Heidenheim
86'
2:2
Paul Wanner
1. FC Heidenheim
86'
2:2
Paul Wanner
1. FC Heidenheim
87'
2:3
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
87'
2:3
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
📰Spielberichte & Kommentare
03.02.2025 18:37 Uhr
Holstein Kiel springt den Heidenheimern gerade nochmal von der Schippe und entgeht denkbar knapp einem Punkteverlust in Baden-Württemberg.

Die Störche erwischen eigentlich einen guten Start in die Partie, bereits in Folge der ersten Offensivkombination steht Fin Porath plötzlich völlig blank vor dem Kasten und kann unbedrängt aus kurzer Distanz abschließen. Der Ball scheppert gegen den linken Torpfosten und die Zuschauer auf den Rängen reiben sich verwundert die Augen - vermutlich auch Porath selbst. 

Im direkten Gegenzug macht auch der 1. FC Heidenheim erstmals auf sich aufmerksam. Nach einer Flanke setzt Conteh plötzlich zum Fallrückzieher an und zwingt Weiner zum ersten Mal dazu, einzugreifen. 

Danach übernimmt die KSV Holstein ganz klar das Zepter, belohnt sich aber zunächst nicht für die Bemühungen. 

Eine Standardsituation dient schließlich als Brustlöser: Bei einer kurz ausgeführten Ecke der Kieler schlafen die Gastgeber zu lange. Kein Gastgeber geht raus zur Eckfahne, um den sich anbietenden Tolkin zu stellen. Der Winterneuzugang nutzt seine Freiheit für eine butterweiche Flanke in den Stafraum und findet den Kopf von Ivezic, dessen Kopfball die Führung für die KSV besorgt.

Fünf Minuten später legt Pichler nach und verschafft den Gästen mit dem Doppelschlag eine vermeintlich komfortable Position. 

Dennoch blieb in Reihen der KSV zu bemängeln, dass sie defensiv nie die absolute Sicherheit auszustrahlen vermochten. Insgesamt ließen sie in der heutigen Partie zu viele Abschlussgelegenheiten zu, das galt insbesondere für die zweite Halbzeit, wie die Zahlen bekräftigen werden. 



Zur Pause folgende Statistikwerte:



41% - 59% Ballbesitz, 11 sek - 11 sek Ballrückeroberungszeit, 64 - 92 Pässe bei 84% - 93% Passgenauigkeit und 4:8 Schüsse bei 0,7 zu 2,3 xGoals



Ich bin nicht sicher, ob eximpel in der Halbzeitpause taktische Veränderungen vorgenommen hat. In jedem Fall wurde relativ schnell offenkundig, dass die Gäste sich deutlich schwerer im eigenen Spielaufbau taten als vor dem Seitenwechsel. 

Es wurde mühseliger, die erste Pressingreihe der Gastgeber zu überspielen, in mehreren Sequenzen erschwerten die Störche sich das auch durch unsauberes Passspiel.

Obendrein passierte das, was man unbedingt verhindern wollte: ein schneller Anschlusstreffer durch den 1. FC Heidenheim.

Begünstigt wurde das Tor durch einen Blackout von Schlussmann Timon Weiner. Nach einem Zuspiel auf Conteh an die Strafraumkante will Komenda den Zweikampf mit dem Stürmer aufnehmen. Ohne jede Not rennt aber sein Torhüter aus dem Kasten und überläuft dabei die eigene Innenverteidigung. Conteh erfasst die Situation zeitgerecht und schafft es, den Abschluss ins verwaiste Tor loszuwerden. Aktionen dieser Art beschäftigen makadad im Laufe der Saison bereits immer wieder mit seinem City-Torwart Ederson. Allerdings hat Ederson, anders als Weiner, die taktische Torwartrolle des Liberos erhalten. Das macht diese hirnrissigen Ausflüge zwar nicht besser, liefert aber wenigstens einen Erklärungsansatz auf der Suche nach der Ursache für dieses Verhalten. Ein Erklärungsansatz, der im Falle von Weiner wegfällt...



Die Gäste wollten sich durch den Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen lassen und setzten ihr Spiel fort. Die Spielkontrolle blieb bei den Gästen, dennoch war offensiv im zweiten Durchgang lange Zeit nichts zu sehen. Es dauerte beinahe bis in die 70. Minute, ehe die KSV mal wieder einen eigenen Torabschluss verbuchte.

Als es schließlich schon darauf hinauszulaufen schien, dass es beim knappen 1:2 bleiben würde, folgt der nächste individuelle Fehler.

Im Spielaufbau soll Becker ohne jede Bedrängnis einen Pass von der rechten Seite ins Zentrum auf den völlig blanken Ivezic spielen. Ein Pass über ca zehn Meter, bei dem weit und breit kein Gegenspieler in Sicht ist. Der Querpass geht vollkommen in die Hose und wird zur Einladung für den Gegner. Paul Wanner lässt Weiner schlussendlich keine Abwehrchance. 

Bitter für Heidenheim: Im Gegenzug präsentieren sich die Hausherren viel zu passiv und bieten große Räume zwischen den Linien an. Skrzybski kann als Konsequenz daraus umgehend die erneure Gäste-Führung herstellen. 

Da hat sich wieder mal der EA-Einfluss beim Anstoß nach Toren bemerkbar gemacht. 

Somit kommen die Gäste mit einem blauen Auge davon und fahren letzten Endes doch noch drei Punkte ein, nachdem sie sich zuvor mit zwei schwerwiegenden individuellen Fehlern selbst ins Bedrängnis gebracht hatten.



Die abschließenden Zahlen nach Schlusspfiff:



HEIDENHEIM  -  KIEL



Ballbesitz: 38% - 62%

Ballrückeroberungszeit: 15 s - 10 s

Schüsse: 10 - 11

Schüsse aufs Tor: 8 - 5

xGoals: 1,7 - 3,6

Pässe: 116 - 204

Passgenauigkeit: 86% - 92%

Zweikämpfe: 16 - 9

Davon gewonnene:  3 - 2

Fouls: 0 - 0

Abgefangene Bälle: 8 - 7

Abseitsstellungen: 1 - 0

Ecken: 2 - 1



Ich wünsche meinem Gegenüber weiterhin viel Erfolg. 

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