⚽Spielinformation
3. Spieltag📋Spielverlauf
25'
1:0
Sargis Adamyan
Jahn Regensburg
25'
1:0
Sargis Adamyan
Jahn Regensburg
58'
Marko Ivezić
Holstein Kiel
58'
Marko Ivezić
Holstein Kiel
67'
2:0
Kai Pröger
Jahn Regensburg
67'
2:0
Kai Pröger
Jahn Regensburg
72'
3:0
Sebastian Ernst
Jahn Regensburg
72'
3:0
Sebastian Ernst
Jahn Regensburg
80'
Timo Becker
Holstein Kiel
80'
Timo Becker
Holstein Kiel
84'
3:1
Jann-Fiete Arp
Holstein Kiel
84'
3:1
Jann-Fiete Arp
Holstein Kiel
90'
3:2
Finn Porath
Holstein Kiel
90'
3:2
Finn Porath
Holstein Kiel
📰Spielberichte & Kommentare
12.04.2025 23:31 Uhr
Für Holstein Kiel folgt die nächste unglückliche Niederlage, diesmal auswärts beim Jahn in Regensburg.
Der Saisonstart gilt somit nach zwei Niederlagen aus drei Partien als verpatzt.
Im Hinblick auf die Spielanlage beider Teams war es, denke ich, ein Duell auf Augenhöhe.
Die Hausherren starteten etwas aktiver ins Spiel und verbuchten nach 12 Minuten den ersten Torschuss der Partie. Timon Weiner kann den Kopfball jedoch problemlos zur Ecke abwehren. An guten Tagen hält er den vielleicht auch fest...
Der Eckball wird gefährlich hereingegeben, der darauffolgende Kopfball verfehlt jedoch den Kasten.
Nach und nach findet Holstein Kiel besser ins Spiel hinein.
Zählbares liefert dennoch zuerst der Jahn: Nach 25 Minuten tut sich in der Hintermannschaft der Gäste eine extreme Unordnung auf. Die Gastgeber nutzen das Chaos für einen vertikalen Pass, der von niemandem aufgehalten werden kann, und Adamyan vollstreckt eiskalt zur Führung.
Auf der anderen Seite reagiert Torhüter Pollersbeck in zwei Situationen stark, jeweils gegen Fin Porath.
Im Mittelpunkt stand für mich aber jemand anderes: Benedikt Pichler.
Im ersten Durchgang wurde er insgesamt dreimal hervorragend in Szene gesetzt und fand sich mit dem Spielgerät frei vor Pollersbeck wieder. Dreimal brauchte er unglaublich lange, um sich zu sortieren, und ließ sich letztlich jeweils den Ball durch den Keeper vom Fuß schnappen. Drei große Chancen, die sich in der Statistik am Ende gar nicht erst wiederfinden.
Zwei weitere dieser Szenen hatte Pichler nach dem Seitenwechsel, sodass er für mich aus Kieler Sicht zur tragischen Figur dieses Spiels wurde. Es war nicht der Tag des Österreichers.
Zur Pause beim Stand von 1:0 folgende Zahlen:
55% - 45% Ballbesitz, 11 sek - 9 sek Ballrückeroberungszeit, 66 - 80 Pässe bei 82% - 90% Passgenauigkeit und 4:2 Schüsse bei 1,1 zu 1,1 xGoals
Nach dem Seitenwechsel kommen die Gäste aus dem Norden neben den bereits angesprochenen Szenen von Pichler zu ein paar hervorragenden Abschlussgelegenheiten, doch die Hausherren legen die höhere Effizienz an den Tag:
Pröger erhöht auf 2:0, ehe die Abwehr der KSV wenige Minuten später viel zu passiv agiert und Ernst ungestört durch die Kette laufen lässt - 3:0.
Damit schien die Partie endgültig entschieden - und auch, wenn das Ergebnis nochmal eng wurde, war der dritte Regensburger Treffer eben einer zu viel.
Kiel fängt das Toreschießen trotz hochkarätiger Chancen zu spät an und muss sich folglich den Gastgebern geschlagen geben.
Die abschließende Statistik zum Spiel:
REGENSBURG - HOLSTEIN KIEL
Ballbesitz: 58% - 42%
Ballrückeroberungszeit: 9 s - 11 s
Schüsse: 8 - 6
Schüsse aufs Tor: 5 - 4
xGoals: 2,1 - 3,9
Pässe: 157 - 142
Passgenauigkeit: 85% - 88%
Zweikämpfe: 17 - 28
Davon gewonnene: 4 - 7
Fouls: 0 - 3
Abgefangene Bälle: 14 - 17
Abseitsstellungen: 1 - 0
Ecken: 1 - 0
Die Zahlen zeigen auf, dass es Holstein Kiel heute nicht gelungen ist, das bevorzugte Spiel aufzuziehen. Insbesondere die absolute Summe der gespielten Pässe (nur 142) sind auffällig.
Überdies hat Jahn Regensburg heute, insbesondere im zweiten Durchgang, viele zweite Bälle erkämpft und sich darüber Vorteile bezüglich der Spielanteile gesichert.
Spielerisch war es ein Duell auf Augenhöhe.
Im Hinblick auf die Chancenqualität hätte Holstein Kiel heute dennoch punkten müssen.
Bereits früh in der Saison muss sich makadad dem Thema "Effizienz" widmen.
Meinem Gegenüber gratuliere ich herzlich zum Heimsieg und wünsche weiterhin viel Erfolg!
Der Saisonstart gilt somit nach zwei Niederlagen aus drei Partien als verpatzt.
Im Hinblick auf die Spielanlage beider Teams war es, denke ich, ein Duell auf Augenhöhe.
Die Hausherren starteten etwas aktiver ins Spiel und verbuchten nach 12 Minuten den ersten Torschuss der Partie. Timon Weiner kann den Kopfball jedoch problemlos zur Ecke abwehren. An guten Tagen hält er den vielleicht auch fest...
Der Eckball wird gefährlich hereingegeben, der darauffolgende Kopfball verfehlt jedoch den Kasten.
Nach und nach findet Holstein Kiel besser ins Spiel hinein.
Zählbares liefert dennoch zuerst der Jahn: Nach 25 Minuten tut sich in der Hintermannschaft der Gäste eine extreme Unordnung auf. Die Gastgeber nutzen das Chaos für einen vertikalen Pass, der von niemandem aufgehalten werden kann, und Adamyan vollstreckt eiskalt zur Führung.
Auf der anderen Seite reagiert Torhüter Pollersbeck in zwei Situationen stark, jeweils gegen Fin Porath.
Im Mittelpunkt stand für mich aber jemand anderes: Benedikt Pichler.
Im ersten Durchgang wurde er insgesamt dreimal hervorragend in Szene gesetzt und fand sich mit dem Spielgerät frei vor Pollersbeck wieder. Dreimal brauchte er unglaublich lange, um sich zu sortieren, und ließ sich letztlich jeweils den Ball durch den Keeper vom Fuß schnappen. Drei große Chancen, die sich in der Statistik am Ende gar nicht erst wiederfinden.
Zwei weitere dieser Szenen hatte Pichler nach dem Seitenwechsel, sodass er für mich aus Kieler Sicht zur tragischen Figur dieses Spiels wurde. Es war nicht der Tag des Österreichers.
Zur Pause beim Stand von 1:0 folgende Zahlen:
55% - 45% Ballbesitz, 11 sek - 9 sek Ballrückeroberungszeit, 66 - 80 Pässe bei 82% - 90% Passgenauigkeit und 4:2 Schüsse bei 1,1 zu 1,1 xGoals
Nach dem Seitenwechsel kommen die Gäste aus dem Norden neben den bereits angesprochenen Szenen von Pichler zu ein paar hervorragenden Abschlussgelegenheiten, doch die Hausherren legen die höhere Effizienz an den Tag:
Pröger erhöht auf 2:0, ehe die Abwehr der KSV wenige Minuten später viel zu passiv agiert und Ernst ungestört durch die Kette laufen lässt - 3:0.
Damit schien die Partie endgültig entschieden - und auch, wenn das Ergebnis nochmal eng wurde, war der dritte Regensburger Treffer eben einer zu viel.
Kiel fängt das Toreschießen trotz hochkarätiger Chancen zu spät an und muss sich folglich den Gastgebern geschlagen geben.
Die abschließende Statistik zum Spiel:
REGENSBURG - HOLSTEIN KIEL
Ballbesitz: 58% - 42%
Ballrückeroberungszeit: 9 s - 11 s
Schüsse: 8 - 6
Schüsse aufs Tor: 5 - 4
xGoals: 2,1 - 3,9
Pässe: 157 - 142
Passgenauigkeit: 85% - 88%
Zweikämpfe: 17 - 28
Davon gewonnene: 4 - 7
Fouls: 0 - 3
Abgefangene Bälle: 14 - 17
Abseitsstellungen: 1 - 0
Ecken: 1 - 0
Die Zahlen zeigen auf, dass es Holstein Kiel heute nicht gelungen ist, das bevorzugte Spiel aufzuziehen. Insbesondere die absolute Summe der gespielten Pässe (nur 142) sind auffällig.
Überdies hat Jahn Regensburg heute, insbesondere im zweiten Durchgang, viele zweite Bälle erkämpft und sich darüber Vorteile bezüglich der Spielanteile gesichert.
Spielerisch war es ein Duell auf Augenhöhe.
Im Hinblick auf die Chancenqualität hätte Holstein Kiel heute dennoch punkten müssen.
Bereits früh in der Saison muss sich makadad dem Thema "Effizienz" widmen.
Meinem Gegenüber gratuliere ich herzlich zum Heimsieg und wünsche weiterhin viel Erfolg!
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