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Fazit in Manchester

Monty | 16.02.2017 22:06 Uhr | 114 Aufrufe | 3 Kommentare

Knapp vor Ende der ersten Saisonhälfte ziehen wir gemeinsam mit dem Neucoach Homeboy erste Bilanz. Wie er sich eingelebt hat, was in der Zwischenzeit passiert ist und vor allem wie die sportliche Situation in allen drei Wettbewerben aussieht, werden wir erfahren....

Presse: Guten Tag Coach Homeboy, Sie sind nun seit fast 2 Monaten auf der Insel in Manchester, wie fühlen Sie sich?

Homeboy: Hallo, ich fühle mich extrem wohl, habe mich gut eingelebt. Für meine Familie könnten die Aussichten besser nicht sein. Ich durfte sogar schon wie damals in San Sebastian eine Gastvorlesung an der University of Manchester halten und bin sehr geehrt. Ich kann mir keinen besseren Ort für mich vorstellen.

Presse: Das freut uns sehr zu hören. Wie haben Sie die Premier League kennengelernt? Genauso wie vorher eingeschätzt? 

Homeboy: Mein Team und ich wusste, dass es die stärkste Liga ist, wir haben bewusst nach einer Herausforderung gesucht. Meine Mannschaft vertraut mir und dem ganzen Staff und das ist am wichtigsten. Wir haben bisher 17 Spiele in der BPL absolviert und nur zwei davon veloren. Das nicht mal verdient. Ich denke, dafür das wir uns noch kennenlernen stehen wir ganz gut da und haben die ganze Liga weder über- noch unterschätzt.

Presse: Vielen Dank, nun wollen wir einen Blick auf die bisherigen Leistungen in den Wettbewerben werfen.

Homeboy: Gerne.

 

In der Premier League wurden in 17 Spielen bisher 35 Punkte gesammelt, das ist gut allerdings nicht konstant genug. Ein Punkteschnitt knapp über 2,0 reicht in einer Liga dieser Dimension einfach nicht aus um ganz oben dabei zu sein. Allerdings sei dies laut Homeboy auch kein Beinbruch, da man noch am Team, der Taktik und der Zukunft bastele. Beide Niederlagen waren extrem eng, vor allem jene gegen Tottenham im heimischen Etihad tat sehr weh, da sie einfach nicht verdient war, der Fussballgott allerdings auf Spurs Seiten wandelte. Das wichtigste Spiel der Hinserie konnte man gewinnen, das Derby gegen United wurde hochverdient gewonnen und man kann den Rivalen bisher deutlich hinter sich lassen. "Das geht runter wie Öl" merkte der Coach an. In der Liga ist vorn im Zentrum Kun Agüero noch gesetzt, hat aber laut Homeboy den Atem von Gabriel Jesus im Nacken, der sich immer wieder anbietet.

 

   

In beiden Pokalen konnte man sich durchsetzen und steht nun jeweils im Viertelfinale. Im F.A. Cup geht es für die Citizens jetzt gegen FC Everton. "Wichtig für mich und mein Team ist das Heimspiel, wir nehmen die Atmosphäre und unsere Fans mit, dann wird im Etihad für Everton kaum etwas zu holen sein" piekste der Coach Richtung blauer Merseyside.

Im League Cup steht schon das zweite außergewöhnliche Duell an. City reist nicht weit, muss trotzdem auswärts ran. Gegen Manchester United geht es um den Einzug in das Halbfinale. Vor der Saison gab es Spannungen zwischen Trainern und Vereinen, wir fragten nach, was der Coach dazu sagt: "Interessiert mich nicht, weder wer da an der Seite steht, noch wo sie stehen, hauptsache wir schlagen sie und lassen den Verein hinter uns!". Harmonie klingt anders...

 

International ist die Europa League natürlich nicht auf Dauer der Anspruch von Manchester City. Wie wichtig der Wettbewerb allerdings für den Verein, die Stadt und die 5-Jahreswertung ist, erklärte der Coach: "Natürlich würde ich und auch meine Spieler lieber in der Champions League spielen, doch wer würde das nicht? Für uns hat die EL größtmögliche Bedeutung, wir wollen unseren Namen in ganz Europa verbreiten, und es ist umso wichtiger, weil nur ein Team aus Manchester überhaupt für Aufsehen sorgen kann. Wir haben eine extrem schwierige Gruppe gemeistert und wollen im bestmöglichen Falle im Finale in Schweden die Trophäe in den Himmel recken, das Zeug dazu haben wir." Mit insgesamt 4 Siegen und jeweils einem Unentschieden sowie einer Niederlage wurde Manchester City Gruppenerster und freut sich auf die kommenden Aufgaben.